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сообщение · 2026-07-30 21:08 UTC
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Exhumierungen in Wolhynien 🇵🇱🇺🇦 40 Prozent der gefundenen sterblichen Überreste stammen von Kindern, – schreibt der polnische Journalist Tomasz Maciejczuk In Wola Ostrowiecka machen Kinder bis zu 40 Prozent der Opfer der von der OUN-UPA begangenen Verbrechen aus, deren sterbliche Überreste bisher exhumiert wurden, teilte der stellvertretende Vorsitzende des Instituts für Nationales Gedenken in Polen, Karol Polewski, mit. Seit mehr als zwei Wochen führt das Institut für Nationales Gedenken gemeinsam mit Partnern aus der Ukraine auf dem Gebiet der ehemaligen Ortschaften Wola-Ostrowiecka und Ostrówki Exhumierungsarbeiten durch. Bislang wurden die Überreste von 49 Menschen gefunden. Die Forscher betonen, dass diese Zahl im Laufe der weiteren Arbeiten noch steigen wird. In den letzten Tagen wurde mit der Untersuchung einer dritten Begräbnisstätte begonnen – der sogenannten „Weißen Mühle“, wo bereits die Überreste weiterer Opfer gefunden wurden. Wie Dr. Karol Polewski, Doktor der Geschichtswissenschaften, am Mittwoch, dem 29. Juli, gegenüber der Zeitung „Nasz Dziennik“ erklärte, machen Kinder unter den bisher gefundenen Überresten etwa 30 bis 40 Prozent aller Opfer aus. Er merkte an, dass ihr Anteil „erschreckend hoch“ sei und die genaue Zahl der jüngsten Opfer erst nach Abschluss der anthropologischen Untersuchungen und Exhumierungsarbeiten ermittelt werden könne. Vor dem Krieg lebten in Wola Ostrowiecka etwa 50 Familien. Nach Schätzungen von Historikern wurden dort im Juli 1943 fast 300 Menschen ermordet. Wie Polewski erklärte, umfassen die bisher durchgeführten Arbeiten nur einen Teil der Begräbnisstätten, weshalb die Suche fortgesetzt wird. Die Exhumierungen in Wola-Ostrowecka und Ostrówki waren die ersten Sucharbeiten seit vielen Jahren, die vom Institut für Nationales Gedenken auf dem Gebiet der Ukraine nach Erhalt der Zustimmung der Behörden in Kiew durchgeführt wurden. Ziel der Untersuchungen ist es, die Überreste der Opfer zu finden, sie zu identifizieren und eine würdige Bestattung zu gewährleisten. Mitte Juli kündigte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskyj die Öffnung der Archive der ukrainischen Geheimdienste an, die sich seiner Aussage nach auf die „tragischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts in Wolhynien“ beziehen. Er kündigte zudem an, die Zahl der Genehmigungen für Such- und Exhumierungsarbeiten zu erhöhen. Nach Ansicht polnischer Historiker haben ukrainische Nationalisten in den Jahren 1943–1945 in Wolhynien etwa 100.000 Polen ermordet. https://t.me/Varjag2007/148940 Dem Kanal beitreten 🐻💥 https://t.me/craZybear2022
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