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DEMOS LINZ FREIHEIT STAMMTISCH FORUM

сообщение · 2026-08-02 11:24 UTC
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Wir sterben nicht – wir schlafen ein Obwohl Schlaf wichtig ist, kommt er vielen von uns oft zu kurz. Doch für den Gläubigen hat das Wort „Schlaf“ eine weit tiefere Bedeutung. In dem Augenblick, in dem wir unser Vertrauen auf das vollbrachte Werk des Messias am Kreuz und auf sein vergossenes Blut zur Vergebung unserer Sünden setzen, sind wir dem Tod im endgültigen Sinn nicht mehr unterworfen. Von diesem Moment an – sofern wir nicht zu denen gehören, die bei der Entrückung lebend verwandelt werden – schlafen wir lediglich ein, bis zu jenem herrlichen Tag. Dies ist keine Lehre, die erst im Neuen Testament eingeführt wurde. Hunderte von Jahren zuvor schrieb der Prophet Daniel: „Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben …“ (Daniel 12,2) Ebenso bekannte Hiob voller Zuversicht: „Denn ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er über dem Staub stehen. Und nachdem meine Haut zerstört ist, werde ich doch in meinem Fleisch Gott schauen.“ (Hiob 19,25–27) Auch Jeschua selbst gebrauchte diese Ausdrucksweise. Als Er von Lazarus sprach, sagte Er: „Unser Freund Lazarus schläft“, erklärte jedoch später, dass Er von dessen Tod sprach (Johannes 11,11–14). Ebenso bezeichnet Paulus verstorbene Gläubige immer wieder als diejenigen, die „entschlafen“ sind (1. Thessalonicher 4,13–18). Warum? Weil wir den Tod nicht mehr als Trennung von Gott erleben. Der Tod bedeutet im tiefsten biblischen Sinn die Trennung vom Geber des Lebens. Doch Jeschua sagte : „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ (Johannes 5,24 ) In dem Augenblick, als wir glaubten, erlebten wir eine geistliche Auferstehung. Paulus schrei bt: „Auch euch, die ihr tot wart durch eure Übertretungen … hat Er zusammen mit Ihm lebendig gemacht.“ (Kolosser 2, 13) Und we iter: „Auch als wir tot waren in den Übertretungen, hat Gott uns mit Christus lebendig gemacht … und uns mit Ihm auferweckt.“ (Epheser 2 ,5–6) Unsere leibliche Auferstehung steht bei der Wiederkunft Christi noch bevor. Geistlich jedoch sind wir bereits vom Tod zum Leben übergegangen. Deshalb beschreibt die Heilige Schrift den Leib eines Gläubigen nach seinem Tod als schlafend. Die Seele des Gläubigen hingegen ist unmittelbar in der Gegenwart des Herrn. Paulus lässt daran keinen Z weifel: „… ausheimisch vom Leib und daheim beim Herrn.“ (2. Korinth er 5,8) Ebenso sch reibt er: „Ich habe Lust, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was weit besser wäre.“ (Philip per 1,23) Beim Schall der letzten Posaune wird der Herr Seine Gemeinde zu sich nehmen. Die Seelen derer, die bereits bei Ihm sind, werden dann mit ihren auferstandenen und verherrlichten Leibe rn vereint. „Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit einem Zuruf … und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.“ (1. Thessalon icher 4,16) Warum schreibe ich das alles? Weil wir aufhören müssen, den Tod zu fürchten. Für den Gläubigen ist der Tod nichts mehr, wovor er sich fürchten müsste. Jeschua hat ihn besiegt. Seine Macht ist gebrochen. Jahrhunderte bevor Paulus an die Korinther schrieb, hatte der Herr bereits durch Hos ea verkündet: „Tod, ich werde dir zur Pest werden! Totenreich, ich werde dein Verderben sein!“ (Hosea 13,14) Paulus greift diese Verheißung tri umphierend auf: „Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.“ (1. Kori nther 15,54–57) Nichts – nicht einmal der Tod selbst – kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in Christus Jeschua, unserem Herrn, ist (Römer 8,38–39). Durch Jeschua ist der Tod nicht mehr unser endgültiges Ziel. Er ist lediglich die Tür in Seine Gegenwart.
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