MIchael Klein
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Migrationshintergrund verdirbt das PISA-Ergebnis? Machen Sie sich für eine Überraschung bereit
PISA-Ergebnis von Migranten vermasselt?
Die Sache scheint, jedenfalls für etliche Kommentatoren in Medien und sozialen Medien, klar: Schüler mit Migrationshintergrund (in den PISA-Elaboraten heißen diese Schüler nun “Schüler mit Zuwanderungshintergrund”) haben das Ergebnis der “deutschen Schüler”, in den PISA-Elaboraten sind das, und das ist wichtig: Schüler OHNE Zuwanderungshintergrund, verdorben. Ohne diese Negativselektion von Schülern, die per Zuwanderung importiert wurde, so die Ansicht, wäre das deutsche PISA-Ergebnis hervorragend, das beste in der EU oder so.
Das erste, was mich an dieser Diskussion irritiert, ist das einfache Handling per Etikettierung, die Leichtigkeit, mit der man Leute mit einem Begriff “Migrations-/Zuwanderungshintergrund” bei ihren Vorurteilen abholen kann. Ich behaupte, weil ich weiß, wie man sich verbiegen muss, um die entsprechenden Daten zu erhalten, dass kaum einer der sich über “Migrationshintergrund” äußert, eine Ahnung davon hat, wer eigentlich in die entsprechende Kategorie gestopft wird.
https://sciencefiles.org/2026/09/10/migrationshintergrund-verdirbt-das-pisa-ergebnis-machen-sie-sich-fuer-eine-ueberraschung-bereit/
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