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Unfassbar! Nach dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin wächst der Druck auf Politik und Islamverbände. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) spricht sich für Islamunterricht an Berliner Schulen aus – als Schutzwall gegen Radikalisierung. Denn: „Es gibt immer wieder Jugendliche, die durch radikal religiöse Kontakte in sogenannten Hinterhofmoscheen radikalisiert werden“, kritisiert Wegner.
Sein Argument: Wer Religion in staatlichen Schulen lehrt, behält die Kontrolle und „könnte einen großen Teil dazu beitragen, Jugendliche vor solchen Beeinflussungen zu schützen“. Wegner weiter: „Dazu gehört, dass auch der Islamunterricht an Schulen stattfindet, der dadurch staatlicher Kontrolle unterliegen würde“, so Wegner. Parallel fordert er härteres Durchgreifen bei Problemmoscheen: „Gleichzeitig müssen wir den Druck und die Kontrolle auf radikale Moscheen erhöhen, mit dem Ziel, sie zu verbieten.“
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