„Den ganzen Tag streckte ich meine Hände aus zu einem störrischen Volk, die auf dem Weg gehen, der nicht gut ist, ihren eigenen Gedanken nach. (Jes 65,2)
Dieser Vers ist einer der schmerzhaftesten im Alten Testament. Gott selbst spricht hier und er gebraucht ein Bild voller Verletzlichkeit. Er streckt seine Hände aus. Nicht, um zu schlagen, nicht um zu zwingen, sondern um zu umarmen, zu retten, zu leiten. Es ist die Geste eines Vaters, der sein Kind ruft, das ihm den Rücken zukehrt.
Und doch steht da ein erschütterndes Wort: „störrisch“. Das hebräische Wort sorer bedeutet widerspenstig, abtrünnig, hartnäckig. Dieses Volk geht nicht auf Gottes Wegen nicht, weil es sie nicht kennt, sondern weil es eigene Gedanken verfolgt. Es will selbst bestimmen, was gut ist. Es vertraut seinem eigenen Kopf mehr als dem Herzen Gottes.
Hier wird ein uraltes menschliches Problem sichtbar: Wir laufen Gefahr, Gott zu einer Randfigur unseres Lebens zu machen. Wir hören auf seine Rufe, aber wir sagen: „Ja, später.“ Oder: „Ja, aber ich habe meinen eigenen Plan.“ Wir wollen Gott als Nothelfer, aber nicht als Wegweiser.
Doch Gott gibt nicht auf. Er streckt seine Hände aus den ganzen Tag. Das bedeutet: Er ist geduldig. Er wartet nicht auf unseren perfekten Moment, sondern sucht uns in unserem störrischen Alltag. Er ruft uns, während wir noch auf unseren eigenen Wegen unterwegs sind.
Das erinnert an ein anderes Wort Jesus, das wie ein Echo darauf klingt:
„Wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt; aber ihr habt nicht gewollt!“
(Mat 23,37)
Auch hier: Ausgestreckte Flügel, ein offenes Herz und menschlicher Widerstand. Die Tragik ist nicht, dass Gott nicht will. Die Tragik ist, dass wir nicht wollen. Wir verwechseln oft „Gottes Wege“ mit Einschränkung, dabei sind sie der Raum des Lebens. Denn wer seinen eigenen Gedanken folgt, verirrt sich früher oder später in die Sackgasse der Selbstbezogenheit.
Aber die gute Nachricht steht schon bei Je
137 · Фотография
click to show
663 · click to show
Фотография
click to show
539 · click to show
Renate PuschkewitzKann heute auch wieder jemand für mich beten bitte.
Er gibt dem Müden Kraft und stärkt das Kraftlose über die Maßen. Jesaja 40,29
Replymessage unavailable
Ich bin überglücklich! Ich habe gerade meinen Gewinn von 30.000 € mit einem Startkapital von nur 3.000 € innerhalb von 14 Handelstagen erzielt – dank der Hilfe von @Schiffer_Stefanie. Wenn ihr Interesse habt, kontaktiert ihn und dankt mir später!
https://t.me/+Dxx2MWIVd10zZjY1
527 · Фотография
click to show
1.2K · click to show
Фотография
click to show
click to show
Das Teilen hat sich gelohnt. Über 4400 Teilnehmer ist gewaltig. Wir danken dem HERRN.
339 ·