⚡ Brüssel treibt Deutschland in die Steuerfalle
Die EU-Kommission will Strom gegenüber Erdgas steuerlich attraktiver machen. Dafür soll künftig Elektrizität bei den Verbrauchsteuern nicht höher belastet werden als Erdgas.
🇪🇺 Brisant: Weil Steuerfragen normalerweise Einstimmigkeit erfordern, steckt die Vorgabe nun in einer Strommarktverordnung. Damit könnte sie mit qualifizierter Mehrheit beschlossen werden. Deutschland kritisiert diesen Eingriff in die nationale Steuerhoheit.
Für Berlin gibt es drei Möglichkeiten: Stromsteuer senken, Gassteuer erhöhen oder beides teilweise verändern.
💶 Eine Senkung der Stromsteuer auf das Niveau der Gassteuer würde Deutschland laut EU-Berechnungen rund 1,884 Milliarden Euro jährlich an Einnahmen kosten. Eine Anhebung der Gassteuer auf das heutige Stromsteuerniveau könnte dagegen rund 2,804 Milliarden Euro zusätzliche Einnahmen bringen.
Für einen typischen Haushalt mit 3.500 kWh Strom und 20.000 kWh Gas würde eine reine Gassteuererhöhung rund 300 Euro Mehrkosten bedeuten. Auch ein „Kompromiss“ könnte den Gasverbraucher unterm Strich deutlich stärker belasten.
🔥 Gleichzeitig bleibt Erdgas für die Stromversorgung wichtig. Wenn Wind und Sonne nicht ausreichend liefern, müssen steuerbare Kraftwerke einspringen – häufig mit Gas.
Die Politik will also den Bürger vom Gas in Richtung Strom lenken, während das Stromsystem gleichzeitig immer mehr Netze, Reserven und Investitionen benötigt.
🤷♀ Am Ende bleibt die Rechnung beim Bürger: über höhere Gassteuern, andere Steuern, steigende Systemkosten oder neue Staatsschulden.
Info-Quelle
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