Demis Hassabis hat eine wichtige Einschränkung der aktuellen KI hervorgehoben: Sprache kann die Realität beschreiben, aber sie kann sie nicht vollständig erfassen. Hassabis, der seit langem „Weltmodelle“ studiert, stellt fest, dass Sprachmodelle zwar viel aus menschlichem Text lernen – und dabei Wissen über Physik, Psychologie, Kultur, Werkzeuge und Kausalität erwerben – aber Text dennoch nur eine komprimierte Spur der direkten Erfahrung bleibt.
Sprache kann zwar übermitteln, dass eine Tasse gefallen ist, aber sie kann nicht die Gewichtskraft, den Griff, das Gleichgewicht, die Reibung, den Zeitpunkt und andere physikalische Aspekte erfassen. Weltmodelle sollen diese Lücken schließen, indem sie die zugrunde liegende Struktur der physikalischen Realität erlernen – einschließlich Persistenz, Bewegung und Feedback durch Handlungen.
Sprachmodelle stützen sich auf schriftliche Informationen, aber Weltmodelle zielen darauf ab, die Realität selbst zu verstehen, bevor sie in Worte gefasst wird. Der Unterschied besteht darin, von Wissen, das ausschließlich auf Erklärungen basiert, zu Wissen überzugehen, das auf realen Ergebnissen beruht.
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