Suno
Das Landgericht München ordnete an, dass Suno seine Einnahmen aus der unlizenzierten Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik offenlegen muss – eines der ersten rechtsverbindlichen KI-Urheberrechtsurteile in Europa.
• Das Landgericht München entschied am Freitag, dass Suno sechs urheberrechtlich geschützte Songs beim Training seines KI-Modells ohne Genehmigung der GEMA, der deutschen Musikverwertungsgesellschaft, kopiert hat.[thestar]
• Das Urteil folgt auf eine verwandte Entscheidung gegen OpenAI vom November 2025 am selben Gericht und könnte es der GEMA ermöglichen, vorbehaltlich einer Berufung europaweite Unterlassungsansprüche geltend zu machen.[globalbankingandfinance +1]
• Über 1.800 Künstler unterstützen parallele US-Klagen gegen Suno, bei denen ein Gericht prüft, ob das Unternehmen bis zu 9,1 Milliarden US-Dollar Schadensersatz schuldet.