Ist halt irgendwie blöd, dass ZFS nicht so wirklich schön ins Linux integriert ist, bei BTRFS aber irgendwie sämtliche Features irgendwelche Einschränkungen oder Edge Cases haben, die einem auf die Füße fallen.
Snapshots? Laut Debian-Wiki maximal niedrig zweistellig pro Subvolume. Quotas? Killt die Performance komplett. RAID1? Hat immer noch das Problem, dass nach dem ersten Mount nach Festplattenverlust das Dateisystem auf ewig readonly ist. nocow? Schaltet auch Checksumming ab, good luck. Kompression? Gabs wohl vor kurzem erst Dateiverlust, den sie bei Fedora entdeckt hatten
29 May 2026
FusselkaterWenn ich Snapshotting aufem Client bräuchte, würd ich einfach btrfs verwenden. Mein Arbeitslaptop hat btrfs und ich hatte noch nie ein Problem damit. ZFS aufem Client halte ich für übertrieben
Was für nen OS läuft auf dem Laptop? Hast du da mal mit Snapshots gearbeitet, und wenn ja, mit welchen Mengen?
FusselkaterWenn ich Snapshotting aufem Client bräuchte, würd ich einfach btrfs verwenden. Mein Arbeitslaptop hat btrfs und ich hatte noch nie ein Problem damit. ZFS aufem Client halte ich für übertrieben
Ich verwende inzwischen seit so 15 Jahren zfs und hatte noch nie Probleme damit. Meine komplette Backup-Lösung basiert auf zfs-snapshots.
SojakiWas für nen OS läuft auf dem Laptop? Hast du da mal mit Snapshots gearbeitet, und wenn ja, mit welchen Mengen?
Fedora ist da drauf. Und nein, mir sind die Daten auf dem Arbeitslaptop auch völlig egal :D
Prinzipiell würde ich BTRFS für meinen Anwendungsfall auch bevorzugen, weils besser integriert ist. Aber die riesigen Listen mit Edge Cases und Caveats schrecken mich doch ab.
Das ist ne Art Backup-Server. Der soll einfach still und zuverlässig arbeiten und mich in Ruhe lassen. Ich will da nicht alle paar Wochen dran schrauben müssen ^^
Fusselkaterzerlegt sich btrfs bei Snapshots häufiger?
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Debian empfiehlt "that the number of snapshots per volume/filesystem never exceeds ~12". Zwei bis drei Mal so viel ginge wohl auch, gibt aber irgendwann wohl Schwierigkeiten mit abstürzender Performance und Out-of-space-Issues. Ich hab auch schon gelesen, dass es Leute geschafft haben, mit ausreichend vielen Snapshots das Dateisystem praktisch unmountbar zu machen. Keine Ahnung, wie viel das dann war, aber ich lege keinen Wert darauf, das herauszufinden.
https://wiki.debian.org/Btrfs#Recommendations
SojakiPrinzipiell würde ich BTRFS für meinen Anwendungsfall auch bevorzugen, weils besser integriert ist. Aber die riesigen Listen mit Edge Cases und Caveats schrecken mich doch ab.
Das ist ne Art Backup-Server. Der soll einfach still und zuverlässig arbeiten und mich in Ruhe lassen. Ich will da nicht all
naja, was heißt besser integriert. OpenZFS ist schon sehr gut integriert, wenn man es als Kernel-Modul nachinstalliert. Auf Servern hat man meistens ja auch sehr stabile Distributionen, wo es eben keine Versionssprünge im Kernel gibt. Da ist dann auch die Wahrscheinlichkeit, dass das ZFS-Modul nach einem Update nicht läd quasi nicht existent. Auf Clients möchte ich aber schon etwas aktuellere Software haben und dementsprechend wird da auch der Kernel mal angehoben. Und da ist es zumindest bei mir unter Fedora schon häufiger vorgekommen, dass es geknallt hat
Also in meinem alten Job hatten wir die Backup Server auf Basis von TrueNAS gebaut. Mit ZFS und haben extrem stark mit Snapshots gearbeitet. Das ging soweit das die normalen CLI Tools nicht mehr zu gebrauchen waren weil wir zehntausende Snapshots über dutzende zvols hatten. Dadurch waren unsere Backups extrem schnell und wir haben wenig Zeit mit aufräumen verbracht
SojakiDebian empfiehlt "that the number of snapshots per volume/filesystem never exceeds ~12". Zwei bis drei Mal so viel ginge wohl auch, gibt aber irgendwann wohl Schwierigkeiten mit abstürzender Performance und Out-of-space-Issues. Ich hab auch schon gelesen, dass es Leute geschafft haben, mit ausreiche
Snapshots sind ja auch normalerweise nciht dazu da, ewig aufbewahrt zu werden. Dafür gibt es Backups. Aber man kann Snapshots eben nutzen um während des Online-Backups einen stabilen Datenstand zu haben
FusselkaterSnapshots sind ja auch normalerweise nciht dazu da, ewig aufbewahrt zu werden. Dafür gibt es Backups. Aber man kann Snapshots eben nutzen um während des Online-Backups einen stabilen Datenstand zu haben
Ich hab halt geplant, das als Versionierung des Backups zu nehmen. Eine Kopie liegt auf besagtem "Backup-Server", die andere mit borg auf ner StorageBox