𝗞𝗥𝗘𝗕𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗘𝗜𝗡 𝗔𝗦𝗦𝗘𝗧. 𝗣𝗥𝗘𝗜𝗦: 𝟰𝟯 𝗠𝗜𝗟𝗟𝗜𝗔𝗥𝗗𝗘𝗡 𝗗𝗢𝗟𝗟𝗔𝗥.
Am 30. August habe ich über die „Gesundheitswirtschaft“ geschrieben. Heute liefert Pfizer die Zahl dazu.
https://t.me/taufertshoefer/13588
43 Milliarden US-Dollar. So viel zahlte Pfizer für den Krebsspezialisten Seagen, abgeschlossen im Dezember 2023. In Aussicht gestellt: mehr als zehn Milliarden Dollar zusätzlicher Jahresumsatz bis 2030.
Niemand zahlt 43 Milliarden für ein Problem, das verschwinden soll. Pfizer hat bezahlt, weil Pfizer darauf setzt, dass dieser Markt bleibt. Und wächst.
𝗭𝗪𝗘𝗜 𝗙𝗥𝗔𝗚𝗘𝗡. 𝗭𝗪𝗘𝗜 𝗕𝗨𝗖𝗛𝗛𝗔𝗟𝗧𝗨𝗡𝗚𝗘𝗡.
Der Patient fragt: Werde ich meine Kinder aufwachsen sehen?
Der Investor fragt: Wie lange läuft das Patent?
Dieselbe Krankheit. Der eine zählt Monate, der andere Quartale.
Pfizer nannte das den „Kampf gegen Krebs“. Dann bitte dieselbe Strenge auf beiden Seiten der Bilanz: gewonnene Lebenszeit, Lebensqualität, schwere Nebenwirkungen, Preis pro gewonnenem Monat.
Was der Krebs einbringt, weiß Pfizer auf die Milliarde genau. Was er den Patienten an Lebenszeit bringt, darüber redet man in Hoffnungen. Das ist keine Nachlässigkeit. Das ist die Rangordnung.
𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗣𝗢𝗦𝗜𝗧𝗜𝗢𝗡
Ich lehne die klassische zytotoxische Chemotherapie grundsätzlich ab. Begründet habe ich das 2020:
https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/krebsrisiko-durch-kontakt-mit-zytostatika
Ein Wirkstoff, vor dem sich das Personal schützen muss, fließt dem Patienten in die Vene. Das beweist noch nichts über den Nutzen im Einzelfall. Aber es verbietet jede Verharmlosung.
Ob jemand diesen Weg geht, entscheidet der Patient. Nicht ich, nicht der Onkologe, nicht der Aktienkurs. Frei entscheiden kann er nur mit Klartext: Heilung, Lebensverlängerung oder Linderung? Wie viele Monate? Welche Schäden? Welche Alternativen?
Ein Anleger, dem man nur „Wir hoffen das Beste“ sagt, zieht sein Geld ab. Vom Patienten erwartet man, dass er bleibt.
𝗪𝗔𝗖𝗛𝗦𝗧𝗨𝗠 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗜𝗡 𝗚𝗘𝗦𝗨𝗡𝗗𝗛𝗘𝗜𝗧𝗦𝗡𝗔𝗖𝗛𝗪𝗘𝗜𝗦
2018 habe ich auf dem Spirit of Health Kongress ein