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💥☠️Die Automatisierung des Tötens mittels KI ist Wirklichkeit
Palantirs Maven Smart System zeigt, wie weit die Digitalisierung des Krieges inzwischen geht:
Unterschiedliche Sensordaten werden zusammengeführt, mögliche Ziele identifiziert und direkt in einen sogenannten „Targeting-Workflow“ überführt. Anschließend kann die Software Handlungsoptionen erzeugen und berechnen, welches verfügbare militärische Mittel am besten geeignet ist, das ausgewählte Ziel anzugreifen.
Und hinter dem nüchternen Begriff „Ziel“ können am Ende Menschen stehen.
Der Vortragende beschreibt, wie aus einer Erkennung mit wenigen Mausklicks ein Zielprozess wird und erklärt schließlich selbst, was damit erreicht werden soll:
„Wir sind also vom Identifizieren des Ziels dazu übergegangen, nun einen Handlungsplan zu entwickeln. Jetzt setzen wir dieses Ziel um, alles aus einem System.“
Dann fällt der entscheidende Satz:
„Das ist revolutionär. Wir haben das bisher in etwa acht oder neun verschiedenen Systemen erledigt. Dabei haben Menschen tatsächlich Entdeckungen hin- und hergeschoben, um unseren gewünschten Endzustand zu erreichen – in diesem Fall tatsächlich eine Kill Chain abzuschließen.“
Genau darin liegt die beunruhigende Entwicklung: Zwischen dem Erkennen eines Menschen oder anderen militärischen Ziels und seiner Bekämpfung liegen immer weniger technische Hürden und Arbeitsschritte. Überwachung, Datenfusion, Zielauswahl und Waffenentscheidung rücken in einer einzigen digitalen Plattform zusammen.
Diie Software automatisiert und beschleunigt wesentliche Schritte auf dem Weg zum töten.
Wenn aus der Identifizierung eines Menschen ein digitaler Workflow wird und Software bereits das geeignete Mittel für einen Angriff vorschlägt, bekommt der Begriff „Automatisierung des Tötens“ eine erschreckend konkrete Bedeutung.
Die Kill Chain wird zur Benutzeroberfläche.
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